Angst vor dem Unbekannten

Bei einem Interview stellte mir der Reporter folgende Frage:

“Sascha hast Du denn keine Angst?”

Ich kam gar nicht erst ins Grübeln, da die Antwort meiner Meinung nach auf der Hand liegt.

“Könnten sie Angst vor etwas haben, was sie nicht kennen? Oder würden Sie versuchen es kennenzulernen um dann zu entscheiden, ob Angst angebracht ist!”

Warum Euch ich das mitteile, hat folgenden Grund:
In unserer Gesellschaft und in den Köpfen vieler Menschen, spielt es sich genau nach diesem Schema ab. An erster Stelle steht die Angst und dann das Bedürfnis damit umzugehen oder es kennen zu lernen.

Wenn sich dieses Schema nicht dreht, stehen wir vielen Problemen mit verschlossenen Augen gegenüber und so können wir sie bestimmt nicht lösen!

www.walk-for-africa.de

Euer
Sascha

Toleranz

Frieden sei mit euch, liebe Freunde!

Erst gestern hatten wir über das “Öffnen der Augen” geschrieben. Es gibt zahlreiche Beispiele, wo wir unsere Augen noch verschlossen haben. So kann es zum Beispiel sein, dass wir vorgefertigte Meinungen über das Militär haben. Die Reaktionen, die Worte oder das Verhalten der Mitmenschen auf solch eine Art und Weise verstehen, so dass wir auf sie ähnlich reagieren wie im eigenen familiären Umfeld. Oder aber, dass wir in der Auseinandersetzung mit anderen Weltbildern “vor eine Wand” treten. Etwa wenn man als traditionell eingestellter Muslim mit einem Atheisten zu tun hat. Das sind alles Beispiele, wo wir in uns fühlen können, dass wir uns verschließen.

Ein Auszug aus Michael Schmidt-Salomons Buch “Manifest des evolutionären Humanismus” zusammen mit weiteren Gedanken soll in diesem Sinne ein Beispiel sein, das ich so Gott will in ein paar Tagen kommentiere. Die Gedanken im Text sind wahrhaftig ein guter Spiegel dafür, sofern man selbst tief verwurzelte Überzeugungen im Glauben hat, wie schwer es manchmal ist sich einem andersartigen Blickwinkel zu öffnen. Die Welt mit den Augen eines anderen zu sehen, um die eigenen Augen ein Stück weit öffnen zu lassen.

ZITAT ANFANG Weiterlesen

Das Öffnen der Augen

(von Kerem A. & Kerstin L.)

Ist es nicht so, dass uns das Leben oft irgendwie bekannt erscheint, dass wir das Gefühl haben immer am gleichen Punkt geblieben zu sein und wir uns immer wieder über die gleichen Dinge aufregen?
Ist es nicht so, dass sich die gleichen Gedanken, Gefühle, Leiden, Schmerzen und Unannehmlichkeiten tagein tagaus wie ein roter Faden durch unser Leben zeichnen?

Ist es nicht so? Weiterlesen

Schein und Sein

“Jeder sieht, was Du scheinst. Nur wenige fühlen, wie Du bist.”
(Niccolò Machiavelli)

Oder auch, wie Paul Gaugin sagte: “Wer sehen will muss die Augen schließen” . Unsere Augen sehen ja nur das Äußere, nie das, was inwendig ist. Um zu erfahren was hinter der Hülle ist, braucht es das Fühlen, das sich auch aus dem genauen Hinhören ergibt. Die Augen gehen nach außen, die Ohren führen nach innen, das Fühlen kommt aus dem Herzen “Man sieht nur mit dem Herzen gut”. Warum? Weil die Augen sich von Äußerlichem blenden lassen. Nur wenige machen sich die Mühe auch tiefer zu sehen, hinter das Bild, das ich nach außen abgebe. Aber diese Menschen sind es, die zählen, die wichtig sind, denn sie sehen MICH.

Trüget doch oft der Schein! Ich mag dem Äußeren nicht trauen.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Mein Feind das “Ich”

Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verworfenen Teufel
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

Einen Moment. Wieso suche ich Zuflucht vor dem verworfenen Teufel? Hab ich den Satz soeben überhaupt bewusst gefühlt, gelesen und verstanden? Was hat der Teufel mit meinen Gedanken zu tun? Was macht den Teufel aus, so dass er der Verworfene ist und ich ihn als meinen Feind sehen sollte? Was ist sein Wesen? In diesem Artikel geht es zusammengefasst um Folgendes:

Ihr größter Feind ist Ihr eigenes Selbstbild. Ihr „Ich“.

Das „Ich“ ist der beste Betrüger, den man sich vorstellen kann. Weil man es nicht sieht, hört oder schmeckt. Denn „den ärgsten Feind findet man dort, wo man ihn zuletzt erwartet.“ Das Problem ist, dass sich das „Ich“ dort versteckt. Nämlich in Ihnen selbst. Es verkauft seine Gedanken als die Ihren. Seine Gefühle als die Ihren. Sie halten es für sich! Und der größte Betrug ist, dass es Ihnen vorgaukelt: „Ich bin du!“ Weiterlesen

Wer sind wir?

Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel,
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

Wer bin ich? – dass ich die leiseste Ahnung haben möchte, wer und wie der Eine, allmächtige Schöpfer ist.
Was bin ich? – für ein Geschöpf, das leugnet, obwohl er ist.
Wann bin ich? – genau so geworden, dass ich im Tiefschlaf “des Lebens” stecken geblieben bin.
Warum bin ich? – noch nicht auf dem Boden, niedergeworfen und flehend nach Erweckung.

Wer bist du?

Um verstehen zu können, wer wir sind, müssen wir erst uns selbst beweisen, wer wir nicht sind. Wie wohl bemerkt sage ich nicht “müssen wir wissen, wer wir nicht sind”. Weiterlesen