Kunst der Verführung – nicht immer schön

Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen

Dies wird kein einfaches Unterfangen. Möge Gott mir die richtigen Worte geben insha’Allah. In diesem Artikel wird es um die Wirkung von Verhaltensweisen einiger Männer gehen, die mit ihrer Art genau das Gegenteil bewirken von dem, was sie sich in einer gewissen Situation erhoffen.

Ich selber gehöre zu den Männern, die mit Frauen eher einen leichteren und natürlichen Umgang haben. Aber hier geht es nicht um mich und meine Person. Sondern gerade um die Art von Männer, die immer wieder dieselbe Masche abziehen. Und auch aufgrund einer Erfahrung, die ich erst vor Kurzem  zusammen mit einer Frau machte.

Sehr schön zu sein kann ein Geschenk sein. In einigen nicht wenigen Fällen aber auch ein Fluch. Weiterlesen

Du sollst nicht stehlen (2.Mose 20,15)

Dieses Gebot richtete sich ursprünglich gegen Menschendiebstahl. Heute denken wir dabei sicher in erster Linie an das Entwenden von fremden Eigentum, an Diebstahl – im Kleinen, wie im Großen. Hier ist das Stehlen offensichtlich und wenn ich jemandem etwas stehle oder immer damit rechnen muss, dass mir selbst etwas gestohlen wird, wenn man sich ständig gezwungen sieht, sein Eigentum zu schützen, dann kann natürlich kein Vertrauen entstehen und somit auch kein gutes Miteinander. Es herrscht eine ständige Atmosphäre des Misstrauens.

Auch Betrug fällt meines Erachtens unter diese Kategorie. Wenn etwas durch Betrug in meinem Besitz gelangt, wenn ich andere in einem Handelsgeschäft über den Tisch ziehe, jemanden übervorteile, wenn ich Wucherzinsen verlange, Steuern hinterziehe oder auch Steuern verschwende, dann ist dies auch Diebstahl. Und auch derjenige, der mit legalen Mitteln und aus einer Machtposition heraus anderen Menschen die Lebensgrundlage entzieht oder ihnen das Lebensnotwendige vorenthält, stiehlt. Weiterlesen

Mein Feind das “Ich”

Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verworfenen Teufel
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

Einen Moment. Wieso suche ich Zuflucht vor dem verworfenen Teufel? Hab ich den Satz soeben überhaupt bewusst gefühlt, gelesen und verstanden? Was hat der Teufel mit meinen Gedanken zu tun? Was macht den Teufel aus, so dass er der Verworfene ist und ich ihn als meinen Feind sehen sollte? Was ist sein Wesen? In diesem Artikel geht es zusammengefasst um Folgendes:

Ihr größter Feind ist Ihr eigenes Selbstbild. Ihr „Ich“.

Das „Ich“ ist der beste Betrüger, den man sich vorstellen kann. Weil man es nicht sieht, hört oder schmeckt. Denn „den ärgsten Feind findet man dort, wo man ihn zuletzt erwartet.“ Das Problem ist, dass sich das „Ich“ dort versteckt. Nämlich in Ihnen selbst. Es verkauft seine Gedanken als die Ihren. Seine Gefühle als die Ihren. Sie halten es für sich! Und der größte Betrug ist, dass es Ihnen vorgaukelt: „Ich bin du!“ Weiterlesen

Leben in zwei Welten

Salaam,
Soeben gefunden auf der Seite (Klick) einer Freundin, die in der Reformbewegung sehr aktiv ist und die von Michael Schmidt-Salomon und natürlich auch uns unterstützt wird:  In der Dokumentation wird insbesondere das Leben von der gezeigten Person „Betül“ sehr schön dargestellt, die lange gebraucht hat, sich von den traditionell-religiös bestimmten Fesseln zu befreien!

Update: der Film ist leider nicht mehr komplett auf der wdr-Seite vorzufinden, dafür haben wir aber den folgenden Ausschnitt gefunden:

Den Kreis zu durchbrechen ist nicht so ohne weiteres möglich, dafür müssen diese Frauen sehr viel in Kauf nehmen, z.B. den Bruch mit der eigenen Familie, unter Umständen gar Prozesse gegen Verwandte. Ein sehr bedrückendes Gefühl ist auch das ungewisse und ängstliche Gefühl über das weitere Leben. Es ist sehr mutig von diesen Frauen, dass sie es wagen zu versuchen, sich von den vielseitigen Fesseln zu befreien, die mit dem Glauben aus dem Koran nichts zu tun haben, sondern mehr damit, was die Menschen aus dem Glauben und Tradition machen. So ist beispielsweise die Evolutionstheorie keine Theorie, die vollkommen gegen den Koran geht, sondern im Gegenteil. Früher wurde die Evolutionstheorie von muslimischen Denkern selbst gefördert und entwickelt. Es lässt sich sogar behaupten, dass Darwin sehr wahrscheinlich muslimischen Einfluss hatte in diesem Gebiet.

Mögen wir, vor allem natürlich wir Türken, diesen Frauen unterstützend begegnen und ihnen helfen, aus diesem Kreis zu brechen. Wir können beginnen, über die Sensibilität und Verletzlichkeit dieser Frauen nachzudenken und selbst sensibel für ihre Bedürfnisse zu werden. Wie wollen wir am Jüngsten Gericht vor Gott, vor Allah stehen, wenn wir die schönen und zarten Seelen dieser Frauen behindert haben? Sollten wir, gerade als Gläubige vor Allah, nicht den unterdrückten Menschen beistehen? Eine richtige und gute Behandlung dieser Frauen würde sie auch überzeugen, dass die Religion als Bereicherung verstanden werden kann, insbesondere in der Behandlung der Frauen. Denn laut Koran ist die Beziehung zwischen Mann und Frau keine männlich oder elterlich dominierte Partnerschaft. Sie baut auf gegenseitiger Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung auf. Beide Geschlechter sind vor Gott gleich viel wert laut Koran! Müssten wir als Muslime, als Gott ergebene Menschen, nicht gerade ein Vorbild in der Behandlung der Frauen sein? Was meinte wohl Gott im Koran, als er vom Propheten sprach, dass er vorbildliche Tugenden besaß?

Möge Gott uns die nötigen Einsichten gewähren.

20:114 [...] «O mein Herr, mehre mich an Wissen.»

Ein Allahu akbar für diese Frauen.

Der ewige Hüter

Psalm 121:
Ich hebe meine Augen zu den Bergen, von wannen wird mir Beistand kommen?
Mein Beistand kommt vom Ewigen, dem Schöpfer des Himmels und der Erde.
Er wird nicht lassen wanken deinen Fuß, nicht schlummert dein Hüter.
Siehe, nicht schlummert und nicht schläft der Hüter Israels.
Der Ewige ist dein Hüter, der Ewige dein Schatten zu deiner rechten Hand.
Tages trifft dich die Sonne nicht, und nicht der Mond bei Nacht.
Der Ewige wird dich behüten vor allem Bösen, behüten deine Seele.
Der Ewige wird behüten deinen Ausgang und deinen Eingang, von nun an bis in Ewigkeit.