Kunst der Verführung – nicht immer schön

Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen

Dies wird kein einfaches Unterfangen. Möge Gott mir die richtigen Worte geben insha’Allah. In diesem Artikel wird es um die Wirkung von Verhaltensweisen einiger Männer gehen, die mit ihrer Art genau das Gegenteil bewirken von dem, was sie sich in einer gewissen Situation erhoffen.

Ich selber gehöre zu den Männern, die mit Frauen eher einen leichteren und natürlichen Umgang haben. Aber hier geht es nicht um mich und meine Person. Sondern gerade um die Art von Männer, die immer wieder dieselbe Masche abziehen. Und auch aufgrund einer Erfahrung, die ich erst vor Kurzem  zusammen mit einer Frau machte.

Sehr schön zu sein kann ein Geschenk sein. In einigen nicht wenigen Fällen aber auch ein Fluch. Weiterlesen

Schwierigkeiten

Eine schwere Zeit ist wie ein dunkles Tor.
Trittst du hindurch, trittst du gestärkt hervor

(Hugo von Hofmannsthal)

Schwierige Zeiten, seien sie im Privatbereich, am Arbeitsplatz, finanzieller, gesundheitlicher oder anderer Art, treten nicht selten von einen Moment auf den anderen in unser Leben, manchmal kündigen sie sich auch schon vorher an. Sie können klein und überschaubar sein, oder sehr groß und unser bisheriges leben total auf den Kopf stellen. Dann scheinen sie wie eine große Hürde oder sogar wie großer unüberwindbarer Berg.  Immer aber bringen sie Veränderungen mit sich, kleine oder auch sehr große, die es anzunehmen gilt.  Aus dieser Annahme kann Verwandlung geschehen und uns wieder hoffen lassen und uns so die Kraft geben, den ersten Schritt zu tun um mutig weiter zu gehen und den scheinbar unüberwindbaren Berg in Angriff zu nehmen. Wenn wir dann letztendlich den Gipfel überschritten haben oder durch  “das dunkel Tor” getreten sind so werden wir gestärkt daraus hervorgehen.

Broder und der Islam

Eigentlich habe ich Texte von Henryk M. Broder immer äußerst gern gelesen und eigentlich war ich auch immer bemüht, ihn von dem Vorwurf ein geistiger Brandstifter zu sein, freizusprechen, obgleich ich seinen Thesen zur “Islamisierung” Europas nie viel abgewinnen konnte.

Nachdem ich nun im SPIEGEL sein Essay “Das grüne Band der Sympathie” gelesen habe, muss ich mein Urteil über Broder wohl revidieren.

Die Kompetenz eines Intellektuellen, sei er es selbsternannt oder in den Augen anderer verdient, messe ich vor allem an seiner Bereitschaft und Fähigkeit, Dinge zu differenzieren, sich also vom plumpen Schwarz-Weiß-Denken des BILD-Proleten abzugrenzen. Bislang konnte ich auch bei Broder, ohne Zweifel ein kluger und vor allem lustiger Kopf, immer eine klare Unterscheidung zwischen Terroristen und gewöhnlichen Muslimen, politischem Islamismus und Islam finden, auch wenn es in seiner rhetorischen Wucht und Polemik oftmals etwas unterging.

Im besagten Essay jedoch verschwimmen für ihn die Grenzen zwischen Islam und Extremismus völlig. Mehr noch, in einem Nebensatz kanzelt er den entscheidenden Unterschied als nichtig, im Grunde gar nicht existent, ab.
Weiterlesen