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	<title>Kommentare zu: Dialog</title>
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	<description>Menschlich, ehrlich, Gott ergeben und konsequent.</description>
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		<title>Von: Kerem A.</title>
		<link>http://www.nachdenken-erlaubt.de/2009/04/25/dialog/comment-page-1/#comment-13</link>
		<dc:creator>Kerem A.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 13:26:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.nachdenken-erlaubt.de/?p=73#comment-13</guid>
		<description>Frieden sei mit Ihnen und auch Ihnen einen guten Tag Herr Müller,

Ich gehöre dem Islam des Koran an, das heißt, dass ich nur den Koran allein als verbindlich erachte, was das Verständnis und die Praxis meiner Religion anbelangt. Alle weiteren Quellen, wie etwa Bücher oder Meinungen, sind menschliche Werke und Ansichten, die keine religiöse Relevanz besitzen. Ich bemühe mich, einzig und allein den Koran meinen Islam bestimmen zu lassen.

Eine diesseitige Bestrafung für den &quot;Abfall vom Glauben&quot; ist im Koran nicht vorgesehen. Die Todesstrafe für den &quot;Abfall&quot; steht in krassem Widerspruch zum Koran, der besagt, dass in der Religion kein Zwang sein soll (2:256). Wie schon einmal geschrieben, ist die Meinungs- und Religionsfreiheit eines der Hauptprinzipien des Koranischen Islam (18:29; 2:256; 10:99; 50:45; 88:22). Die Menschen können aufgrund ihres Glaubens in dieser Welt nicht bestraft werden.

Zu den gewalttätigen Tumulten lässt sich sagen, dass diese unglückliche und traurige Reaktion seitens vieler Sunniten und Schiiten (zusammengefasst unter dem Begriff &quot;Muslime&quot;) ein Ausdruck für ihre Ohnmächtigkeit ist und ebenso dafür, dass sie ihre eigene Religion nicht verstanden haben. Darüber habe ich bereits in folgendem Blog-Eintrag geschrieben:

&lt;a href=&quot;http://www.nachdenken-erlaubt.de/2009/02/27/passivitat-der-muslime-was-ging-schief/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Passivität der Muslime - Was ging schief?&lt;/a&gt;

Zu den Zahlen, die Sie in Bezug zur Äußerung Frau Winters erwähnen, kann ich auch nur mehr oder weniger wiederholen, was ich im Blog-Eintrag bereits schrieb. All diese Daten, Zahlen und ähnliche Informationen entspringen den Hadith-Büchern. Ihre Zahlen bzw. die Zahlen aus Wikipedia sind des Weiteren weitere Versionen von ein und derselben Sache. Ich habe auch schon unterschiedliche Zahlen gelesen, die als &quot;historisch gesichert&quot; galten. Sie sind also eine Spekulation unter vielen verschiedenen. Auch zu den Ahadith, die das Heiratsalter von Aisha zu bestimmen scheinen, gibt es unterschiedliche Meinungen und Ansichten, wie etwa in:

&lt;a href=&quot;http://www.meine-islam-reform.de/index.php/artikel/78-sira/254-prophetpaedo.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Ein pädophiler Prophet!?&lt;/a&gt;

oder

&lt;a href=&quot;http://www.meine-islam-reform.de/attachments/127_index.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Die junge Ehe der Aisha&lt;/a&gt;

Weitere Quellen gibt es zu Hauf. All diese Quellen und Betrachtungen besitzen aber einen gemeinsamen Faktor: der Gebrauch von Ahadith.

Und auch sonst spielt die &lt;em&gt;Person&lt;/em&gt; des Propheten Mohammed keine Rolle, allein und wichtig ist seine Gesandtschaft und sein Prophetentum, also die Botschaft, wofür er stand: der Koran.

mfG und in Frieden,
Kerem A.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Frieden sei mit Ihnen und auch Ihnen einen guten Tag Herr Müller,</p>
<p>Ich gehöre dem Islam des Koran an, das heißt, dass ich nur den Koran allein als verbindlich erachte, was das Verständnis und die Praxis meiner Religion anbelangt. Alle weiteren Quellen, wie etwa Bücher oder Meinungen, sind menschliche Werke und Ansichten, die keine religiöse Relevanz besitzen. Ich bemühe mich, einzig und allein den Koran meinen Islam bestimmen zu lassen.</p>
<p>Eine diesseitige Bestrafung für den &#8220;Abfall vom Glauben&#8221; ist im Koran nicht vorgesehen. Die Todesstrafe für den &#8220;Abfall&#8221; steht in krassem Widerspruch zum Koran, der besagt, dass in der Religion kein Zwang sein soll (2:256). Wie schon einmal geschrieben, ist die Meinungs- und Religionsfreiheit eines der Hauptprinzipien des Koranischen Islam (18:29; 2:256; 10:99; 50:45; 88:22). Die Menschen können aufgrund ihres Glaubens in dieser Welt nicht bestraft werden.</p>
<p>Zu den gewalttätigen Tumulten lässt sich sagen, dass diese unglückliche und traurige Reaktion seitens vieler Sunniten und Schiiten (zusammengefasst unter dem Begriff &#8220;Muslime&#8221;) ein Ausdruck für ihre Ohnmächtigkeit ist und ebenso dafür, dass sie ihre eigene Religion nicht verstanden haben. Darüber habe ich bereits in folgendem Blog-Eintrag geschrieben:</p>
<p><a href="http://www.nachdenken-erlaubt.de/2009/02/27/passivitat-der-muslime-was-ging-schief/" rel="nofollow">Passivität der Muslime &#8211; Was ging schief?</a></p>
<p>Zu den Zahlen, die Sie in Bezug zur Äußerung Frau Winters erwähnen, kann ich auch nur mehr oder weniger wiederholen, was ich im Blog-Eintrag bereits schrieb. All diese Daten, Zahlen und ähnliche Informationen entspringen den Hadith-Büchern. Ihre Zahlen bzw. die Zahlen aus Wikipedia sind des Weiteren weitere Versionen von ein und derselben Sache. Ich habe auch schon unterschiedliche Zahlen gelesen, die als &#8220;historisch gesichert&#8221; galten. Sie sind also eine Spekulation unter vielen verschiedenen. Auch zu den Ahadith, die das Heiratsalter von Aisha zu bestimmen scheinen, gibt es unterschiedliche Meinungen und Ansichten, wie etwa in:</p>
<p><a href="http://www.meine-islam-reform.de/index.php/artikel/78-sira/254-prophetpaedo.html" rel="nofollow">Ein pädophiler Prophet!?</a></p>
<p>oder</p>
<p><a href="http://www.meine-islam-reform.de/attachments/127_index.pdf" rel="nofollow">Die junge Ehe der Aisha</a></p>
<p>Weitere Quellen gibt es zu Hauf. All diese Quellen und Betrachtungen besitzen aber einen gemeinsamen Faktor: der Gebrauch von Ahadith.</p>
<p>Und auch sonst spielt die <em>Person</em> des Propheten Mohammed keine Rolle, allein und wichtig ist seine Gesandtschaft und sein Prophetentum, also die Botschaft, wofür er stand: der Koran.</p>
<p>mfG und in Frieden,<br />
Kerem A.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Alexander Müller</title>
		<link>http://www.nachdenken-erlaubt.de/2009/04/25/dialog/comment-page-1/#comment-12</link>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 12:10:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.nachdenken-erlaubt.de/?p=73#comment-12</guid>
		<description>Guten Tag Herr Kerem A.

Ich habe über Ihr Statement auf Ihrem Blog nachgedacht. Dabei sind mir spontan ein paar Fragen eingefallen, die ich Ihnen gerne stellen möchte.

Auf meine Frage was von jemandem zu halten ist, der vom Islam abgefallen ist und zum Christentum übergetreten ist antworteten Sie wie folgt:

&quot;Wie oben bereits angemerkt, ist es ausschlaggebend, von welchem Islam zu welchem Christentum konvertiert wird. Es gibt Formen des Islam, die nicht mit dem Koran kompatibel sind, wie etwa der sunnitische oder schiitische Islam. Andererseits gibt es Formen des Christentum, die mit dem Koran kompatibel sind. Und natürlich gibt es auch Formen des Christentum, die nicht im Einklang mit der koranischen Botschaft stehen. Die Meinungs- und Religionsfreiheit ist ein im Koran verankertes Grundprinzip. Wer seine Religion oder Auffassung wechseln will, darf das tun, wann er will und wie er will.&quot;

Dazu ein paar Fragen meinerseits:

Welchem Islam gehören Sie an? 

Was halten Sie von der Hadd-Strafe, die für Apostasie vorgesehen ist?
Apostasie, d. h. Abfall vom Islam (abgeleitet von Koransure 2, Vers 217, Koransure 4, Vers 137-138 und Koransure 5, Vers 21) Einige wenige interpretieren den Koran dahingehend, dass eine Bestrafung für dieses Vergehen erst im Jenseits vorgesehen ist. Die meisten Rechtsschulen sind der Ansicht, dass eine solche Tat mit dem Tod zu bestrafen ist. Zusätzlich soll auch das Eigentum konfisziert werden.

Zu Ihrer Aussage, dass es erlaubt sei Mohammed zu kritisieren:
Wieso veranstalten Muslime dann gewaltätige Tumulte und Proteste bei denen Sie zum Tod derjenigen, die den Islam und den Propheten beleidigen aufrufen?


Zu Mohammed und der Aussage von Frau Winter bezüglich dem Vorwurf er sei nach heutigen Massstäben ein Kinderschänder:
Mohammed wurde um 570 nach Christus geboren, begann seine Karriere als Prophet im Jahr 610 nach Christus und starb im Jahr 632 nach Christus. Er wurde somit rund 62 Jahre alt. Seine Lieblingsfrau Aischa bint Abi Bakr starb im Jahr 678 nach Christus. Sie überlebte den 62 Jährigen um 46 Jahre! Alleine schon aufgrund dieser Tatsache ist den Haditen, welche sagen, dass Mohammed seine Lieblingsfrau ehelichte als sie noch minderjährig war glauben zu schenken. Finden Sie nicht auch?

Freundliche Grüsse
Alexander Müller</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag Herr Kerem A.</p>
<p>Ich habe über Ihr Statement auf Ihrem Blog nachgedacht. Dabei sind mir spontan ein paar Fragen eingefallen, die ich Ihnen gerne stellen möchte.</p>
<p>Auf meine Frage was von jemandem zu halten ist, der vom Islam abgefallen ist und zum Christentum übergetreten ist antworteten Sie wie folgt:</p>
<p>&#8220;Wie oben bereits angemerkt, ist es ausschlaggebend, von welchem Islam zu welchem Christentum konvertiert wird. Es gibt Formen des Islam, die nicht mit dem Koran kompatibel sind, wie etwa der sunnitische oder schiitische Islam. Andererseits gibt es Formen des Christentum, die mit dem Koran kompatibel sind. Und natürlich gibt es auch Formen des Christentum, die nicht im Einklang mit der koranischen Botschaft stehen. Die Meinungs- und Religionsfreiheit ist ein im Koran verankertes Grundprinzip. Wer seine Religion oder Auffassung wechseln will, darf das tun, wann er will und wie er will.&#8221;</p>
<p>Dazu ein paar Fragen meinerseits:</p>
<p>Welchem Islam gehören Sie an? </p>
<p>Was halten Sie von der Hadd-Strafe, die für Apostasie vorgesehen ist?<br />
Apostasie, d. h. Abfall vom Islam (abgeleitet von Koransure 2, Vers 217, Koransure 4, Vers 137-138 und Koransure 5, Vers 21) Einige wenige interpretieren den Koran dahingehend, dass eine Bestrafung für dieses Vergehen erst im Jenseits vorgesehen ist. Die meisten Rechtsschulen sind der Ansicht, dass eine solche Tat mit dem Tod zu bestrafen ist. Zusätzlich soll auch das Eigentum konfisziert werden.</p>
<p>Zu Ihrer Aussage, dass es erlaubt sei Mohammed zu kritisieren:<br />
Wieso veranstalten Muslime dann gewaltätige Tumulte und Proteste bei denen Sie zum Tod derjenigen, die den Islam und den Propheten beleidigen aufrufen?</p>
<p>Zu Mohammed und der Aussage von Frau Winter bezüglich dem Vorwurf er sei nach heutigen Massstäben ein Kinderschänder:<br />
Mohammed wurde um 570 nach Christus geboren, begann seine Karriere als Prophet im Jahr 610 nach Christus und starb im Jahr 632 nach Christus. Er wurde somit rund 62 Jahre alt. Seine Lieblingsfrau Aischa bint Abi Bakr starb im Jahr 678 nach Christus. Sie überlebte den 62 Jährigen um 46 Jahre! Alleine schon aufgrund dieser Tatsache ist den Haditen, welche sagen, dass Mohammed seine Lieblingsfrau ehelichte als sie noch minderjährig war glauben zu schenken. Finden Sie nicht auch?</p>
<p>Freundliche Grüsse<br />
Alexander Müller</p>
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