Passivität der Muslime – Was ging schief?

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

Warum kann eine Religion, die doch so friedlich ist, soviel gewaltbereite Menschen hervorbringen?

Und warum geht kein Aufschrei durch die muslimischen Gemeinden, wenn im Namen Gottes getötet wird?

Warum gehen dann die friedliebenden Muslime nicht massenweise auf die Straße, um zu zeigen, dass sie mit solchen Gewalttätigkeiten nicht einverstanden sind?

Aber sie gehen sehr wohl auf die Straße, wenn sie ihren Propheten beleidigt wähnen?

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Wenn wir den gebildeten Wahnsinn sehen, der sich in muslimischen Ländern über die dänischen Karikaturen entwirrte, die den Propheten Mohammed darstellen, frage ich mich als Ergebenen: „Wie kam es dazu?“ Botschaften werden attackiert, Menschen sterben in den Unruhen, Geschäfte und Fenster sind zerstört, dänische Produkte gebannt und die dänische Flagge wurde verbrannt.

Die dänische Zeitung, welche die Karikaturen ursprünglich veröffentlichte, hatte wahrscheinlich eine Leserschaft, die keine Paar tausend überschreitete. Dennoch wurden die fraglichen Karikaturen durch das Verhalten der muslimischen Mobs in Spanien, Deutschland, Frankreich und Australien nachgedruckt. Sie umkreisten den gesamten Globus durch die Macht des Internets und waren für Millionen zugänglich.

Können wir als Ergebene (arabisch für “Muslime”) zufrieden sein mit dem Bild, das durch Tausende unserer Glaubensgeschwister in die Welt hinaus gesandt wurde?

Die meisten würden vermutlich „ja“ sagen. Dass, obwohl die beleidigenden Karikaturen nachgedruckt wurden und die Leserschaft verhundertfacht wurde, die Muslime gezeigt haben, dass sie die „Macht des Mobs“ haben und dass Europa und die anderen Länder nun die Muslime sehr ernst nehmen und realisieren, dass Muslime immense (Mob-)Macht ausüben können und wollen.

Gott bewahre, dass wir die Muslime befragen, wo diese „Macht des Mobs“ während der amerikanischen Invasion und Besetzung von Afghanistan war, wo Tausende von Unschuldigen ermordet oder verstümmelt wurden?

Gott bewahre, dass wir die Muslime befragen, wo diese „Macht des Mobs“ während der amerikanischen Invasion und Besetzung von Irak war, wo Tausende ermordet, Tausende entstellt und Millionen dazu gezwungen wurden, unter der Unterdrückung und Tyrannei einer sadistischen Besetzung zu leben, um sich an den Folterkammern, am angereicherten Uran, am weißen Phosphor, an den Splitterbomben, nächtlichen Angriffen, Apache Kampfhubschraubern und an den ausländisch unterstützten Erschießungskommandos zu erfreuen.

Gott bewahre, dass wir die Muslime befragen, wo diese „Macht des Mobs“ während der zionistischen Invasion und Besetzung von Palästina war, wo Millionen aus ihren Häusern getrieben wurden und Millionen unter der Unterdrückung und Tyrannei von kranken, zionistischen Leuten, die glauben, dass Gott ihnen befiehlt, diese Dinge zu tun! (Erhaben ist ER über solcherart von Blasphemie!)

Hier sehen wir die Lektion, welche die muslimischen Mobs Europa und den US erteilt haben:

  • Es ist OK, in unsere Länder einzudringen;
  • Es ist OK, unsere Leute zu ermorden;
  • Es ist OK, unsere Geliebten zu foltern;
  • Es ist OK, unsere Frauen zu vergewaltigen;
  • Es ist OK, unser Reichtum und unsere Ressourcen zu stehlen;
  • Es ist OK, das Buch Gottes (Koran) zu schändigen, indem darauf uriniert und der Darm entleert wird in den US Gefängnissen von Irak, Afghanistan, und Guantanamo;
  • Es ist OK, im Namen der Religion und im Namen Gottes Ungerechtigkeiten zu begehen.

Doch unter keinen Umständen, ja nicht, nie und nimmer, ist es OK, sich über unseren Propheten lustig zu machen oder irgendwelche Karikaturen zu zeichnen, die ihn darstellen!

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Kann niemand sonst die Armseligkeit dieser Situation erkennen? Kann niemand sonst erkennen, dass die Prediger, welche die Seelen der Menschen für einen geringen Preis erkaufen wollen, auf diesen Zug des Wahnsinns aufgesprungen sind und ihre Predigten dementsprechend gestalten?

Was ist im Allgemeinen mit den Ergebenen schief gelaufen und besonders in diesem Vorfall, dass sie die von Gott dem Allmächtigen gegebenen Anweisungen verlassen haben, wie mit diesen Situationen umzugehen ist?

Sie haben eine Mentalität der ‚Pöbelherrschaft‘ gewählt, welche nur eskalierte Themen hat und welche sie wie Narren aussehen lässt, wo sie diesen ganzen Vorfall eigentlich als das Werk von gänzlich ignoranten Leuten ignorieren sollten, sonst sind wir genauso schuldig wie sie:

25:63 Die Diener des Barmherzigen sind die, die bescheiden auf der Erde umhergehen, und wenn die unwissenden törichten Ungläubigen sie unbotmäßig ansprechen, sagen: „Friede sei mit euch!“

4:140 Und Er hat euch schon in dem Buch offenbart: Wenn ihr hört, dass die Zeichen/Verse Gottes geleugnet und verspottet werden, dann sitzt nicht bei ihnen, bis sie zu einem anderen Gespräch übergehen; Ihr wärt sonst wie sie. Wahrlich, Gott wird die Heuchler und die Ungläubigen allzumal in der Hölle versammeln.

Natürlich, was der “Gott ergebene” Mob getan hat, ist die Richtlinien Gottes zu missachten und sie mit denen von den Scheichs und Imamen einzutauschen, denen sie anstelle Gottes folgen. Vielleicht führen sie ja zu einem besseren Weg als Gott und Sein Gesandter es tun können:

33:66-67 An jenem Tag werden ihre Gesichter im Feuer umgewendet, und sie werden sagen: „Hätten wir doch auf Gott und den Gesandten gehört!“ Sie werden sagen: „O unser Herr! Wir haben auf unsere Führer und Gelehrten gehört, doch sie haben uns vom rechten Weg abgebracht.“

Wird es eine Überraschung sein, dass die Klage des Propheten Mohammed am Tag des Jüngsten Gerichts gegen seine eigenen Folgern sein wird, dass sie das verlassen haben, wofür er gesandt wurde, zu predigen?

25:30 Und der Gesandte wird (am Tage des Gerichts) sprechen: „O mein Herr! Mein Volk hat wahrlich diesen Koran verlassen!“

Lassen wir all diese Verrücktheit hinter uns und kehren zurück zu den Lehren Gottes, wie sie von Seinem Gesandten überliefert sind…

Nur wenn die Gottergebenen beginnen, an Gottes System der Wahrheit, Gerechtigkeit, Gleichheit und Transparenz festzuhalten und aufrechtzuerhalten, werden sie den Respekt und die Sicherheit dieser Welt und im Jenseits erhalten. Anderenfalls riskieren sie, in dieser Welt und im Jenseits erniedrigt zu werden für ihre Anhängerschaft an Aberglauben, Ungerechtigkeit, Intoleranz und Führern/Imamen, die ihnen das lehren zu sagen und zu tun, was Gott nicht offenbart hat.

Solange sich die übergroße Mehrheit der friedlichen Muslime nicht anstrengt, das BILD des Islam zu verbessern, so wird sich kaum was ändern. Kurz gesagt: Die Muslime müssen ihre Passivität und blinden Gehorsam gegenüber Gelehrten, Scheichs und Imamen ablegen und AKTIV werden!

26:111-113 Sie sagten: „Sollen wir etwa dir (Noah) glauben, während dir die unterste Gattung von Menschen folgen?!“ Er antwortete: „Und was weiß ich von dem, was sie tun? Ihre Rechenschaft ist einzig die Sache meines Herrn, wenn ihr euch dessen nur bewusst wärt!“

Die Rolle ist heute nur anders verteilt. Es sind einige „Anhänger“ Mohammeds, die als die unterste Gattung von Mensch gelten können und die Böses tun.

Es spielt also andererseits keine Rolle, was andere Menschen tun, solange wir uns explizit von den schlechten Taten abgrenzen und zwar aktiv und hörbar! Allerdings dürfen wir dabei nicht wie einige unserer armen Brüder und Schwestern den Weg des Mobs wählen, sondern sollten vielmehr folgende Prinzipien des Friedens verinnerlichen:

41:34-36 Das Gute ist nicht dem Schlechten gleich. Wehre ab mit dem, was besser ist und gleich wird derjenige, mit dem du verfeindet warst, wie ein warmer Freund sein. Diese Huld wird nur denen gewährt, die geduldig sind und denen, die ein Höchstmaß an innerer Größe besitzen und die großes Glück haben. Und wenn du von seiten des Satans (zu Bosheit und Gehässigkeit) aufgestachelt wirst, dann such Zuflucht bei Gott! Er ist der Allhörende und Allwissende.

42:36-43 […] die Gläubigen, die sich auf ihren Herrn verlassen, die die großen Untaten und Abscheulichkeiten meiden, und die verzeihen, wenn sie zum Zorn herausgefordert werden, die sich ihrem Herrn fügen […]. Wer jedoch verzeiht und sich versöhnt, den wird Gott belohnen. Gott liebt nicht die Ungerechten. […] Geduld zu fassen und dem Täter zu verzeihen, darum soll sich der Rechtschaffene bemühen.

3:134 Das sind jene, die Spenden geben, ob es ihnen gut oder schlecht geht, die ihren Zorn unterdrücken und den Menschen verzeihen. Gott liebt diejenigen, die das Gute tun.

Im vorne erwähnten Beispiel von Noah wusste dieser nicht, was seine eigenen Folger taten, aber sobald ihm etwas vorgeworfen wurde, grenzte er sich von ihren Taten ab und wies darauf hin, dass umgekehrt die Taten anderer Menschen nicht pauschalisiert werden dürfe.

Wir Muslime sollten also diesem Beispiel folgen und uns jedes Mal von schlechten Taten, die dem Menschen in irgendeiner Art schaden, abgrenzen. Die Muslime sollten das Schlechte meiden und verbieten und das Gute gebieten.

oder:

Die Muslime sollten ihr Umfeld mit Liebe füllen!

25:72 Es sind diejenigen, die kein falsches Zeugnis ablegen, und wenn sie auf dem Wege törichtes Gerede hören, (es nicht beachten und) würdevoll vorbeigehen.

4 Gedanken zu “Passivität der Muslime – Was ging schief?

  1. Großen Respekt
    Sehr beeindruckende Erkenntnisse.
    Und ich weiß, daß viele so denken!
    Wir sind alle Menschen und sollten uns nicht von den Mächtigen mißbrauchen und gegeneinander aufhetzen lassen .

    Friede sei mit euch

     

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